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  • Äääh… Wie ist nochmal dein Name?

    Geschrieben am 7. Mai 2009 kingpepe 1 Kommentar

    perso_kpepe
    Dass sich niemand einen Namen merken kann, ist ja schon fast ein moderner Mythos. Man könnte sogar sagen, es gehöre zum guten Ton, nicht zu wissen wie der Gegenüber heißt. Es drückt aus: „Ich kenn‘ so viele Leute, in meinem Gehirn ist kein Platz mehr für deinen Namen.“
    Vor Kurzem diskutierte ich dieses Problem unabhängig voneinander mit einer Freundin und einem Freund, denen es offenbar häufig so ergeht. Sie fanden es allerdings weninger angenehm und schlugen mir zwei Varianten vor, mit denen man sich unauffäliig und ohne blödes zweites Nachfragen den Namen erschleichen kann.

    1. Genau so einfach wie effektiv: Man stelle der sympathischen aber namentlich unbekannten Person eine weitere vor. Diese rekrutiere sich bestenfalls aus dem engeren eigenen Kreis Vertrauter. Nun übernimmt man die Vorstellung aber nicht selbst, sondern weist Beide mit einer lässigen Handbewegung darauf hin, dass es doch viel netter sei, sie würden diese Prozedur menschlicher Annäherung selbständig vornehmen. Anschließend muss man nur noch genau hinhören…
    2. Etwas komplizierter und vor allem bei enthemmten Anlässen praktikabel: Man lenkt das Gespräch auf die Jugend und wie man damals aussah (oder auch wie seltsam man noch vor Kurzem aussah) und präsentiert dann als Beweis ein Foto – und zwar das auf dem Personalausweis. Eigentlich jeder fühlt sich so dazu aufgefordert, auch sein Existenzbescheinigungsdokument herauszukramen. Zack, hat man nicht nur den Vornamen, sondern auch den Nachnamen, Geburtstag und wichtige biometrische Daten.
     

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    • Mit ersterem kann man sich aber auch richtig in die Scheiße reiten, wenn erwartet wird, dass man die Personen gegenseitig vorstellt…


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